Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Wasservorrat für Esbeck empfohlen
Esbeck - Wie der Elzer Spiegel berichtete sind coliforme Keime im Trinkwasser in Esbeck nachgewiesen worden. Jetzt erklärte das Überlandwerk Leinetal (ÜWL) dazu folgende Neuerung: "In den nächsten Tagen führen wir mit einer Fachfirma eine intensive Spülung des Trinkwassertransportnetzes durch. In Folge dieser Arbeiten kann es zu Druckschwankungen bis zu kurzzeitigen Ausfällen an den Anschlüssen der Wasserversorgung kommen. Wir empfehlen ihnen, 2-3 Eimer mit Wasser zu bevorraten, um kurzzeitige Ausfälle zu überbrücken".

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Nachweis von Keimen in Esbecker Wasser
Esbeck - Coliforme Keime sind bei Routinekontrollen in Netzproben aus Marienhagen, Rott und Eime vom ÜWL festgestellt worden. Betroffen sind offenbar die von einem Hochbehälter in Eime abhängigen Versorgungsbereiche, die auch Duingen und Umgebung, Banteln und Teile von Gronau, Elze und Alfeld umfassen. Seitdem hat das Unternehmen ein "Abkochgebot" heraus gegeben. Für die Ortschaft Esbeck - die einzige betroffene der Stadt Elze - gilt demnach Folgendes der ÜWL: "Es wird empfohlen, das Wasser, das zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken oder zum Zähneputzen verwendet wird, vor Gebrauch drei Minuten sprudelnd aufzukochen. Zu Reinigungszwecken sowie für die Toilettenspülung kann das Leitungswasser weiterhin verwendet werden."
Für etwaige Rückfragen kann das Unternehmen unter 05182/588-23 oder der eMail-Adresse info@uewl.de kontaktiert werden.
Ferner betroffen sind: Stadt Gronau: Gronau, westlich der Leine; Banteln, östlich der Bahn
Gemeinde Duingen: Duingen, Lübbrechtsen, Hoyershausen, Marienhagen, Rott, Weenzen
Gemeinde Eime: Eime, Dunsen, Deilmissen, Heinsen, Deinsen
Stadt Alfeld: Lütgenholzen (über Purena).

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Naturheilmittel zur Unterstützung
Esbeck - Auf Einladung der Landfrauen Gronau und Umgebung hielt Apotheker Gert Schünemann einen Vortrag über „Heilmittel aus der Natur“ im Landhaus Hennies in Esbeck Vornehmlich ging es hier um die typischen Winterkrankheiten „Husten-Schnupfen-Heiserkeit“; Er ging dabei auf Phytopharmaka u.a. bei der Selbstmedikation. Die Behandlung von Krankheiten mit Heilmitteln aus der Natur stammt schon aus den Zeiten der Babylonier, als alles noch auf Tafeln geschrieben wurde. Im Mittelmeerraum und in Ägypten hatten dann die Heilverfahren Hochkonjunktur. Die Heilkunst stammte viel auch aus den Klöstern u.a. von Hildegard von Bingen. Denn wer konnte in der frühen Zeit schon lesen und schreiben?
Das waren damals nur die Mönche und Nonnen. Hier lehrte man noch die alten Sprachen, wie Latein, Hebräisch und Griechisch, das war den Klöstern vorgehalten. Neben den Heilkräutern gab es auch Hexenkräuter wie in Asterix und Obelix beschrieben, hier kümmerten sich noch Medizinmänner und Wunderheiler um die Kranken, als nach der „finsteren Zeit“ die Aufklärung begann. Doch stellt sich die Frage: welche Pflanze hilft?
Bekannt wurde damals der Apotheker Sertürner in Einbeck. Er entwickelte einen Stoff in seinem Labor für ewige Jugend. Damals beschäftigte man sich schon mit dem Opium und Morphin. Dieses sind auch heute noch Heilpflanzen. Dann kamen die Chemiefabriken u.a. Schering. Dort wurde das Wissen von Heilpflanzen aufgegriffen. Denn die Kräuterheilkunde fußt auf der Erfahrung von Phyto= Pflanzen, wie auch die Zubereitung von Pflanzen. Heutige Heilpflanzenkunde ist ungebrochen. Zubereitung ist auch die Zusammenstellung vieler Heilkräuter als Aufguss oder Abkochung. Hinzu kommt der Kaltauszug für Bäder, Gurgelwasser und Packungen. Gingko hilft bei Tinnitus, Johanniskraut und Baldrian werden als Tinktur oder Aufguss mit Wasser und als Tee gegen Nervosität getrunken. Eine nicht sehr verbreitete Art ist das Abkochen von Wurzeln, Rinden und Hölzern mit kaltem Wasser, dann zum Kochen bringen 1 Teelöffel auf eine Tasse Wasser, 3 Minuten sieden und 5-10 Minuten zeihen lassen. Kaltauszug mit Gerbstoffen müssen 8-12 Stunden stehen, werden dann aufgekocht z.B. Mistel. Mit Alkohol lösen sich die Bestandteile aus dem Extrakt, außerdem kamen die Tabletten und Pulver hinzu als Extraktionsverfahren. Salbei ist ein Mittel zum Gurgeln., wie auch der Ackerschachtelhalm. Heute unterliegen diese Kräuter alle dem Reinheitsgebot und werden auf Qualität, amtliche Identität, Monographie und Reinheit, im Arzneibuch der Wirksamkeit verzeichnet. Die Bezeichnung Droge darf nicht falsch ausgelegt werden, so Schünemann, denn jede Arzneipflanze ist eine Droge, daher auch der Name Drogerie.
Dann ging Schünemann auf die unterschiedlichen Behandlungsformen bei Schnupfen ein, damit die Schleimhaut ausgekleidet wird. Wann der Hals weh tut und Heiserkeit und Schupfen sich einstellen, sind z. B. ätherische Öle heilsam aus Fenchel und Fichtennadel, Thymian, Campher, Minze, Eukalyptus und Quendel. Hier empfiehlt sich eine Behandlung mit Wasserdampf, auch eine Salbe oder ein Gel zum Einreiben oder das Inhalieren können helfen. Badezusätze lindern oder auch ein Spray zum Vernebeln, bzw, Öle zum Verdampfen. Hilfe bringt Gurgeln, Spülen Lutschen, Pinseln, mit Kamille Salbei oder Myrrhe. Kamille gilt dabei als Wunderheilmittel innerlich und äußerlich, weil sie entzündungshemmend, krampflösend und wundheilungslindernd wirkt. Kamille wirkt auch als Teezubereitung mit Inhallation Dampfsud, als Sitz- oder Vollbad oder als Umschla.
Husten sondert Schleim aus den Bronchien ab. Husten oder trockenem Reizhusten begegnet man mit schleimhaltigen Drogen. Die vielseitige Heilpflanze „Thymian“, löst Schleim, Husten, entkrampft die Bronchien, löst, stillt entkrampft und desinfiziert- auch als Bad und wirkt lindernd.
Bei fiebriger Erkältung müssen man die Abwehrkräfte stärken. Das Immunsystem kann aufgebaut werden u.a. durch eine Auswahl von Pflanzenarten. Wir kennen heute 400,000 verschiedene Pflanzenarten, wovon leider erst 20% erforscht sind.
„Allerdings“, so Apotheker Gert Schünemann, „kann nicht jede Krankheit mit einem Tee geheilt werden“ .„Jede Therapie hat eben auch ihre Grenzen“. Ein starker Applaus für einen sehr aufschlussreichen Vortrag zeigte das Interesse der Landfrauen an Naturheilkunde. Madeleine Drescher hielt einen Korb mit Köstlichkeiten als Dankeschön bereit.

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Füllberg: "Keine Sorgen um die Esbecker Wehr"
Esbeck - Der neue Ortsbrandmeister Andre Füllberg freute sich während der Jahresversammlung der Esbecker Wehr die Veranstaltung vor einem „vollen Haus“ im Dorgemeinschaftshaus veranstalten zu können. Er begrüßte besonders Bürgermeister Rolf Pfeiffer sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Freifrau von Cramm, den Fachbereichsmitarbeiter Daniel Symolka, sowie den Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann. Füllberg erinnerte an die Worte des Bürgermeisters vom letzten Jahr „ Der Raum ist voll und die Mannschaft ist jung“. Das gilt auch weiterhin, so Füllberg. Dass die Mannschaft jung ist, sorgt dafür, dass man sich für die nächsten Jahre keine Personalsorgen machen muss sagt er lachend. Andre Füllberg freute sich, dass die Esbecker Wehr nach 16 Jahren wieder mal den Stadtmeister-Titel nach Esbeck holen konnte. Sehr zur Überraschung aller holte im gleichen Jahr auch die Jugendwehr den Pokal nach Esbeck. Füllberg berichtete, dass zur Feuerwehr Esbeck 119 Mitglieder zählen, davon 81 Fördernde, 3 Ehrenmitglieder, 24 Aktive und 11 Jugendliche. Das Durchschnittsalter der Aktiven beträgt 34 Jahre. Durchschnittlich beteiligten sich 13,5 Kameraden an den Einsätzen bei Unfällen. Insgesamt wurden 165 Stunden geleistet, davon 55 Stunden bei Veranstaltungen der Wehr und 70 Stunden in Sachen Ausbildung. 51,5 Stunden wurden absolviert, um die Einsätze abzuarbeiten. Füllberg weist schon jetzt auf die Feier zum 112järhigen Bestehen der Wehr hin, was vom 30.Mai .-1.Juni auf dem Hof Kurrat zünftig gefeiert werden soll. Der Gruppenführer Ingo Seifert ließ das letzte Jahr Revue passieren. Eine Animation mit dem Beamer sorgte dafür, dass alle Geschehnisse im Feuerwehr-Jahr hautnah mit erlebt werden konnten. So nahm sich der Unfall eines Busfahrers, der an einem Baum zum Stehen kam sehr theatralisch aus, weil der Busfahrer sachgerecht aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten werden musste. Schon am Anfang des Jahres ereignete sich am 6.1.der erste Verkehrsunfall in Richtung Oldendorf. Nach einem Überschlag blieb das Fahrzeug im Graben liegen. Hier waren 13 Kameraden zum Einsatz. Eine Ölspur an der Kreuzung Kalktor/ Geseniusstraße bis hin zum „Haus Sissi“ beschäftigte 6 Kameraden. Der Verursacher blieb unbekannt. Zur Hilfe beim Hochwassereinsatz an der Elbe waren 5 Kameraden von der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Bereich Amt Neuhaus zur Stelle(vom 6.6.-7.6.) für 34 Stunden. Hier ging es um die Errichtung und Sicherung der Deiche. Später wurden die Kameraden für ihren tatkräftigen Einsatz in einer Feierstunde mit einer Hochwassermedaille ausgezeichnet. Im Juli gab es eine Alarmierung in Sachen „Tierrettung“ für ein eingeklemmtes Pferd. Es stellte sich jedoch heraus, dass es der Einsatzort in Esbeck bei Freden war. Ein Fehlalarm im „Haus Sissi“ ließ viele Kameraden aufschrecken in Erinnerung an den Brand mit Todesfolge in 2012. Auch das Jahr 2014 fing schon ereignisreich an, als ein Straßenbaum auf die Straße zu kippen drohte. Er schien mutwillig angesägt worden zu sein. Fünf Feuerwehrkameraden sorgten für das fachgerechte Fällen und legten den Baum im Straßengraben ab. Füllberg berichtete von der nahtlosen Übergabe der Verantwortung für die Wehr von Ortsbrandmeister Heiko Buschmann an ihn als neuen Ortsbrandmeister am 1.6.2013. Er bedankte sich bei Heiko Buschmann für die Unterstützung. Dann erinnert er sich: „Als ich in 1991 in die Jugendwehr Esbeck eintrat, war noch nicht daran zu denken, dass ich einmal Ortsbrandmeister würde. Inzwischen habe ich das Amt schon 280 Tage inne und kann auf die Zusammenarbeit mit meinem Vertreter Bastian Keese und mit dem Gruppenführer Ingo Seifert rechnen. Ich hoffe, dass dieser Zusammenhalt noch lange bestehen bleibt“. Dann warf er einen Blick auf 2014, wo der traditionelle Stadtwettkampf am 23.5.wieder mal in Esbeck ausgetragen wird. Eine Woche später steigt ein großes Fest in Esbeck, kündigt er an. Außerdem wird die Esbecker Wehr bei allen Festen in Sehlde, Sorsum/Wittenburg und Deinsen mit von der Partie sein. Auch die Ausbildung bleibt nicht auf der Strecke, so Füllberg. Die Übungen werden gemeinsam mit dem 3. Zug durchgeführt und eine Wochenendfahrt nach Fintel steht wieder an. Er berichtete von Neubürgern in Esbeck, die in die Feuerwehr eingetreten sind, Dustin Rocksen und Thomas Köberle. Die Kassenwartin Jutta Trittmacher hat nach 21 Jahren das Amt der Schatzmeisterin aufgegeben. Ihr wurde ein besonderer Dank gezollt und ein schönes Geschenk zur Verschönerung des Gartens überreicht. Zum Nachfolger wurde einstimmig Benjamin Narten gewählt und nahm das Amt dankend an. Rüdiger Narten als Urgestein der Esbecker Feuerwehr bekleidet das Amt des Gerätewartes seit 2007 und stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch dieses Mal stimmt er für die Fortsetzung seines Amtes zu, die Versammlung wählte ihn einstimmig. Ingo Seifert bekleidete seit 2010 das Amt des Sicherheitsbeauftragten. Andre Füllberg stellte fest, das Ingo durch seine Aufgabe in der Berufsgenossenschaft bestens für diesen Posten geeignet ist und sich für die Sicherheit in der Feuerwehr einsetzen kann. Auch der Jugendwart Patrick Reinsch, der seine Aufgabe seit 2008 gut erfüllt, wurde einstimmig wiedergewählt. „Die Beförderungen und Ehrungen stellen wir zurück, um diese vor einem breiten Publikum am Festabend vorzunehmen“. Das Fest wird vom 30.Mai .-1.Juni gefeiert. Füllberg kürt die Kameraden mit den meisten Dienststunden: Patrick Reinsch konnte mit 49 Diensten von insgesamt 56 Diensten den ersten Platz einnehmen, gefolgt von Maik Marschner mit 48 Diensten. Danach teilen sich Ingo Seifert und Rüdiger Narten den 3. Platz mit insgesamt 43 Diensten. Zum Schluss bedankte sich Andre Füllberg bei der Stadt Elze für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Sein Dank galt auch den Landwirten Wilhelm Kurrat, Hasso Bartels und Jimmy Knust. Immer wieder sind sie bereit, ihren Trecker und Anhänger zur Verfügung zu stellen, sei es für die Tannenbäume, für das Osterfeuer oder auch bei Übungen. Nicht zu letzt gilt sein Dank der aktiven Gruppe und er ermunterte sie zum Schluss: „Lasst und gemeinschaftlich so weitermachen wie bisher, dann mache ich mir auch in Zukunft keine Sorgen um die Esbecker Wehr“. „In Esbeck ist die Welt noch in Ordnung“, so die Worte von Bürgermeister Rolf Pfeiffer. „Heiko Buschmann hat eine tolle Truppe hinterlassen. Eine Mannschaft die so weiter geführt wird“. „Wenn zur Esbeck Jahresversammlung 2 Bürgermeister kommen, dann ist das schon was Besonderes“, lacht Pfeiffer. „Hier wird mit Herz und Verstand gearbeitet, das ist eine bunte Mischung und ist einmalig“. „Es ist vorbildlich was sie in der Feuerwehr leisten“. 11 Jugendliche in einem kleinen Ortsteil- ich kann Sie nur loben und sie nach Möglichkeit unterstützen. Bald gibt es auch Sicherheitsschuhe für Jugendliche und Erwachsene, Ihre Sicherheit steht immer im Vordergrund. Das Budget für Kleidung haben wir auf 12.000 Euro erhöht. 200.000 Euro stehen für das Feuerwehr –Fahrzeug in Mehle zur Verfügung. Bald ist in Mehle der erste Spatenstich. In Mehle ist die Feuerwehr im Moment am schlechtesten untergebracht, attestiert Pfeiffer. Wir freuen uns schon auf den Wettkampf der Wehren zur 400-Jahr-Feier. Kurzfristig wird die Funkausstattung entschieden“, so Pfeiffer. Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann: „Viele Dinge, die uns berühren, liegen nicht in unserer Hand“. 2014 ist noch ruhig bis heute. Der Führungswechsel in Esbeck war in Ordnung. Dank für die gute Zusammenarbeit“, so Kuhlmann.

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100 Jahre MTV Esbeck: Familienfest & Konzert
Esbeck - Die Feierlichkeiten aus Anlass des 100jährigen Jubiläums des Männerturnvereins Niedersachsen Esbeck wurden zu einem Event für die ganze Familie mit Sport, Spiel und Spaß in dem kleinen 483 Seelen-Dorf. Dass die Esbecker feiern können hatten sie bereits im Jahr 2012 bewiesen mit einer großen Feier aus Anlass des 1000 jährigen Jubiläums von Esbeck. So ließen sie es jetzt an zwei Tagen so richtig krachen, dafür trug die Vorsitzende Constanze Distel zusammen mit ihrem Vorstand die Verantwortung, um das „sensationelle“ 100Jährige auch über die Grenzen Esbecks hinaus bekannt zu machen. Der Verein wurde am 12. August 1913 gegründet als reiner Männerturnverein gegründet und mit 46 Erstmitgliedern aus der Taufe gehoben. Der erste Vorsitzende war damals Otto Bartels und erster Turnwart August Caspaul, beide Familien sind heute noch im Ort ansässig. Erster Schrift- und Kassenwart wurde Fritz Eilert und sein Stellvertreter war Wilhelm Redeker und Gerätewart Karl Vahlbruch. Allein die Familie Redeker hat in drei Generationen in vorderster Reihe mit Sorge getragen für den Verein. Zum heutigen Vorstand gehören die Vorsitzende und Reitabteilungs-Leiterin Constanze Distel, zweiter Vorsitzender ist Christoph Exner, 3. Vorsitzende und Sozialwartin Birgit Schurmann, Kassenwart Wolfgange Geese, Schriftführerin Elke Lambrecht, Sportwart Martin Rhönsch, Pressewart Martina Exner, Jugendwartin Alina Schurmann sowie drei Spartenleiter Martin Ziganki, Wolfgange Geese und Erika Schulz. Der erste Tag der Feierlichkeiten, die sich noch bis zum November hinziehen werden, begann am 17.August 2013 um 14.00 Uhr mit einer Feier für Jung und Alt auf dem Sportplatz. Neben einem leckeren Kuchenbüfett, gab es Leckeren vom Grill und abends Spanferkel vom Spieß, das Rudi Göldner aufgrund langjähriger Erfahrung sehr schmackhaft und lecker anbot. Dazu spielte die Feuerwehrkapelle aus Oldendorf und sorgte für Stimmung. Auf dem Sportplatz gab es interessante Fußballspiele. Hier war Körpereinsatz gefragt mit einem Fußball-Spaß-Turnier. Anschließend nahmen die Turnsparten die Gelegenheit wahr, ihre Leistungen zu präsentieren, wofür es viel Beifall gab. Viel Spaß und Humor brachte der Auftritt von drei Klatschbasen (Damen aus Esbeck), die über die 100 Jahre im MTV tratschen. Zum Umfeld des rührigen Vereins gehören nicht nur der Sportplatz mit Umkleidekabinen, sondern auch die Mehrzweckhalle, die schon viele schöne Darbietungen, wie Märchen und Musicals inszeniert und dargeboten wurden, unter der Leitung des MTV. An vielen drehbaren Wänden konnte man an diesem Nachmittag anhand zahlreicher Fotos die gesamte Geschichte des interessanten Vereins Revue passieren lassen und sich ein Bild vom Wandel innerhalb von 100 Jahren machen. Nach dem Imbiss mit Spanferkel können die Gäste das Tanzbein schwingen, während DJ Heiko fetzige Musik vom Plattenteller auflegte. Ehemals bestand der Verein nur aus Männern, später in 1931 kamen auch Mädchen und Damen Riegen hinzu. Seit 1946 gibt es eine Fußballsparte mit Herren, Jugend- und Knabenmannschaft. In 1995 konnte das 50jährige Bestehen gefeiert werden. Seit1952 gibt es ein jährliches Schauturnen, wozu Nachbarvereine mit zum Wettkampf antreten. Seit 1995 gab es auch eine Tischtennissparte, die leider aufgelöst wurde. Später kam eine Wandersparte hinzu und auch der Reitverein Esbeck schloss sich dem MTV an. Eine Kegelgruppe war kein langlebiges sportliches Tun, so löste sich die Gruppe wieder auf. Immer wieder gern kommen die Vereinsmitglieder anderer Esbecker Vereine, wenn der MTV zu einem Boßelturnier aufruft, dass hinauf auf den Sonnenberg führt und von dort aus auf einem anderen Weg zurück. Dann kann man die verrücktesten Kostümierungen sehen und alle haben an diesem Tag ihren Spaß, während der Abschluss mit einem Grillabend vor dem Dorfgemeinschaftshaus endet. Die Kinder fühlen sich besonders wohl bei den Aktionen des MTV. Denn für sie werden nicht nur Zeltlager veranstaltet, sondern es werden auch Fahrten zu Freizeitparks unternommen und es wird immer wieder zu fetzigen Faschingsveranstaltungen eingeladen. Höhepunkt der beiden Festtage war klassische Konzert in der St. Gallus-Kirche am 18.8.2013, wo Hochkaräter Musik vom Feinsten darboten. Die Besucher erlebten einen Ausflug in die Welt der Oper und Operette und des Musicals bei einer hervorragenden Akkustik. Zu Gast waren die Sopranistin Hiltrud Kuhlmann, der Solist Tobias Pfülb und die Mezzo-Sopranistin Sandra Maxheimer. Außerdem zeigte der Dirigent und Pianist Siegmund Weinmeister am Piano sein Können. Die 4 Interpreten sind erfahren im Bühnenauftritt in Salzburg, Berlin, Leipzig, Osterreich, Italien, Frankreich, Ungarn und Mexiko. Sandra Maxheimer stammt aus einer Artistenfamilie und gastierte bereits an der Bayerischen Staatsoper in München und an der komischen Oper Berlin, wie auch beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Sie gehört zum Ensemble in Halle und ist Moderatorin beim MDR. Die Besucher zeigten ihre Begeisterung für eine großartige Leistung, die man selten auf dem Land erleben kann und so war der stürmische Beifall ein Zeichen für die Wertschätzung. Doch damit nicht genug, die Feierlichkeiten sollen sich über das ganze Jahr erstrecken. Angefangen hatte das Jahr mit einer Braunkohlwanderung, dann folgte im März die Jahresversammlung. Dabei bekam der Verein den Staffelstab des Volkswandern überreicht, das am 20. Oktober vom MTV Esbeck ausgerichtet werden soll. Im Juli gab es ein Reit-Seminar über das richtige Verhalten bei Sportunfällen. Am 27. November lädt der MTV zu einem Seniorenkaffee ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Die Bürger von Esbeck können sich also noch über viele Aktionen freuen.

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...geschieht nur, weil einer mehr tut als er muß
Esbeck - Während der gute besuchten Jahresversammlung des DRK Ortsvereins Esbeck konnten viele Mitglieder für besonderen Fleiss beim Gymnastik-Turnen geehrt werden. Zunächst ließ die Vorsitzende Erika Warnecke die Grundsätze der DRK Organisation verlesen, wobei insbesondere die Unparteilichkeit die Unbestechlichkeit und die Zusage, allen Menschen egal welcher Nation Hilfe zukommen zu lassen, die Hauptgrundsätze des Vereins sind. Warnecke leitet den Verein seit nunmehr 32 Jahren, während Dagmar Fallschissel die 14 Damen im Gymnastik-Turnen unterrichtet.
Die Damen, die am fleissigsten den Unterricht besuchen, waren Annegret Grages und Heidi Röhnisch. Sie erhielten dafür von der Vorsitzenden Blumensträuße überreicht. Den Jahresbericht verlas Dagmar Bartels. Im Bericht erwähnte sie den Sozialen Dienst, die Seniorenarbeit die Kinderbetreuung und die gut besuchte Blutspende. Highlight des Jahres aber war die 1000 Jahr-Feier des Ortes Esbeck. Hier beteiligten sich die DRK Damen mit einer Kaffeestube, die sie selbst eingerichtet und betreut haben. Mit den vielen Vorplanungen im Ort wurde das Jahr 2012 für alle zu einem turbulenten Jahr. Insgesamt hat der Vorstand 1048 ehrenamtliche Stunden geleistet. Erstmals wurde als Neuerung ein gemeinsames Frühstück arrangiert, das mit 42 Persobeb gut besucht wurde. Die Weihnachtsfeier mit Tanzdarbietung und mit viel Abwechslung und einem leckeren Kuchenbüfett fand wieder großen Zuspruch.. Die Kassenwartein Christina Bernier konnte über eine gute Kassenlage berichten und für das nächste Jahr wurde Anke Homann zur Kassenprüferin ernannt.
Abwechslung im Jahr bringen die Spiele- und Handarbeitstage im Dorfgemeinschaftshaus an denen sich ca. 10 Damen beteiligen. Abwechslungsreich war die Fahrt zur Modenschau nach Brüggen. Beim Altenkreis freut man sich allmonatlich über den Besuch der DRK Damen. Für das Jahr 2013 stellte Erika Warnecke das Schießen der Vereine am 28.4. in Aussicht und die Teilnahme an der Jubiläumsfeier zum 100 Bestehen des MTV Esbeck am 17/18. August auf dem Sportplatz. Am 23. Mai besucht die Gemeinschaft die Versuchsküche in Alfeld.. Auch am Bosselturnier am 24.8. um 13.00 Uhr werden sich die Damen beteiligen.
Eine Studienfahrt führt nach Friedland am 23.8.13; eine Busfahrt geht am 28.9. nach Berklingen zum „Singenden Wirt“..Als neuen Vorschlag stellte die Vorsitzende in den Raum, die nächste Jahresversammlung an einem Sonnabend-Nachmittag zu veranstalten, was guten Zuspruch fand. In diesem Jahr wird an verschiedenen Orten das 150jährige Bestehen des DRK gefeiert, stellte Warnecke in Aussicht Die gemütliche Jahresversammlung klang mit einem leckeren Leberkäse-Essen aus. Zum Abschluss erwähnte die Vorsitzende das Wort eines großen Denkers: „Alles Große in dieser Welt geschieht nur, weil einer mehr tut als er muß“.

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Ehrungen und Beförderungen bei Esbecker Wehr
Esbeck - Eine erfolgreiche Jahresbilanz zog Heiko Buschmann, der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Esbeck vor vollem Hause im Dorfgemeinschaftshaus Esbeck Zur Wehr zählen 119 Mitglieder mit 23 Mitgliedern der Einsatzabteilung, 8 Mitglieder der Jugendwehr, drei Ehrenmitglieder und 85 Fördernde. Eine unerwartete Nachricht beherrsche dann den ganzen Abend. Heiko Buschmann erklärte, dass er nach zwölf Jahren sein Amt als Ortsbrandmeister abgibt, nachdem er 7 Jahre den Stellvertreter Posten ausgeübt hatte. Sein Nachfolger wird André Füllberg. Am 1. Juni wird Füllberg in das Ehrenbeamtenverhältnis übernommen.
Das Jahr 2012 hielt die Esbecker Wehr in Atem mit 17 Einsätzen, Ausrichtung des Stadtwettbewerbes, die Mitgestaltung der 1.000 Jahr-Feier, hinzu kommt der normale übungs- und Ausbildungsdienst, der Besuch von Lehrgängen und Weiterbildung, die Ausrichtung von Veranstaltungen. Gruppenleiter Andre Füllberg blickte auf 17 Einsätze Aus- und Weiterbildung Ausbildung und Theorie zurück. 152 Stunden wurden von durchschnittlich 14 Kameraden geleistet. 11 beteiligten sich an Einsätzen, an Veranstaltungen kamen 18 Personen zusammen 2.170 freiwillige Stunden kamen insgesamt zusammen von Kameraden im Durchschnittsalter von 32 Jahren. „Wir haben eine überaus aktive Truppe, darunter 9 Atemschutzträger und reichlich junge Kameraden“. Im Jahreskreis wurde das Osterfeuer entfacht, der Stadtwettkamp mit einem dreiteiligen Löschangriff ausgerichtet. Spannend war es am Eurostrand, wo die Jungs mit dem Schlauchboot unterwegs waren. Zur 1000.Jahr-Feier wurde ordentlich gepumpt. Weihnachten ging es zum Bowling. Auch in diesem Jahr geht es wieder auf Schlauchboottour. Wettkämpfe und der Feuerwehrdienst haben wieder viel Spaß gemacht. Da entsteht auch eine gute Kameradschaft, drei Frauen sind mit dabei. Wir hoffen, dass noch mehr aktive Frauen zur Feuerwehr finden.
Der Jugendwart Patrick Reinsch erteilte den Bericht für die Jugendwehr, die mit der Elzer Jugendwehr eine gute Mischung brachte. 3 Jugendliche wurden an die aktive Wehr übergeben, jetzt sind es zur Zeit 8 Jugendliche. Werbung wurde fleißig gemacht und alle Kinder des Ortes zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen, dabei wurden 20 Kinder eingeladen. Es wurde ihnen das Kuppeln, Knoten und Stiche gezeigt. Das Ergebnis mit drei neuen Mitgliedern kann sich sehen lassen. Im. Sommer war Zelten in Pottswenden angesagt und der. Stadtjugendwettbewerb. Den Abschluss bildete das Bowling und die Einkehr bei Mc Donalds. Auch im Sommer 2013 geht es wieder zum Zelten. Dann wir auch für die Jugendflamme wieder geübt.
Bürgermeister Rolf Pfeiffer sagt: „In Esbeck ist die Welt noch in Ordnung. Bei Euch ist ein sehr niedriger Altersdurchschnitt. Er richtete seinen Dank an Heiko Buschmann. Dank an Heiko für 19 Jahre neues Gerätehaus 1. neues Einsatzfahrzeug Auf ihn ist es zurückzuführen, dass hier so ein guter Zusammenhalt herrscht.
Dank an die Aktiven, auch für ihren „Wespen-Einsatz“. Ausreichend Einsatzkräfte demografischer Wandel, all das kann ich mir in Esbeck sparen. Hier waren die Einsatzkräfte in 2009 18 und inzwischen sind es 23 Kameraden. 8 Jugendliche, Esbeck hat Vorbildfunktion, das ist ein Beispiel für alle anderen. Da brauch sich in Esbeck keiner Gedanken um den Brandschutz zu machen. „Was sein muss, wird auch kommen“, so Pfeiffer. Atemschutzverbund wird künftig ins Leben gerufen. Das bringt mehr Sicherheit und Freizeit für das Ehrenamt, so Pfeiffer.
Schade, dass Du niederlegst, sagt Detlev Witte, der Abschnittsleiter West zum scheidenden Ortsbrandmeister Heiko Buschmann. „Du hast eine junge Truppe in Deinen Dienstjahren aufgebaut“ Sein Dank galt allen Kameraden, die Heiko unterstützt haben. Die Esbecker Wehr ist gut aufgestellt, gut ausgebildet und ausgerüstet. Die neue Atemschutzversorgung begrüßte er. Damit können dem Rat die Last abgenommen werden und die Geräte sind immer auf dem neuesten Stand. Für die digitale Alarmierung sind die Melder in der Tasche, reibungslos und schneller als erwartet. „Für den Digitalfunk gibt es komplett neue Geräte.“ Damit wird den Wehren eine große Last genommen. Witte bedauerte, dass das Musikfest der Feuerwehrmusikzüge im Stadttheater mäßig besucht war, trotz großer Attraktivität. Heiko Buschmann übernahm den Rückblick auf die Stadtfeuerwehr mit ihren 80 Einsätzen. Hier herrscht überall gute Kameradschaft und ein guter Ausbildungsstand. Schnelle Polizei ist manchmal vor der gut ausgebildeten Feuerwehr im Stadtgebiet. Die Politik darf niemals vergessen, dass der Brandschutz wenn er professionell erfolgt nie mehr so billig sein wird“, so Buschmann.
Folgende Beförderungen konnte Ortsbrandmeister Heiko Buschmann vornehmen: Carl-Friedrich Boy (als Späteinsteiger) zum Feuerwehrmann. Dean Proplesch, Maik Marschner, sowie Tobias Schacht wurden zu Feuerwehrmännern befördert und Bastian Keese zum Löschmeister. Fünf Ehrungen nahm Buschmann für fördernde Mitglieder vor: für 25 Jahre: Bärbel Bockholt, Wolfgang König, Daniel Oelker und Sonja Brandes(nicht anwesend). Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Alfred Weidlich. Gewinner des jährlichen Bowling-Wanderpreises wurde Patrick Reinsch mit 298 Pins in 2 Durchgängen. Für die beste Dienstbeteiligung bei 63 Einträgen im Dienstbuch wurde Bastian Keese 51 mal anwesend. Er war mit 127 Stunden dabei.. Dieses wurde mit einem Präsent belohnt.

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Heiko Buschmann verlässt die Kommandobrücke
Esbeck - Der Ortsbrandmeister Heiko Buschmann teilte während der Jahresversammlung der Esbecker Wehr im Dorfgemeinschaftshaus mit, dass er zum 1. Juni. 2013 sein Amt an seinen Nachfolger André Füllberg übergeben wird. Er warf einen Blick zurück auf seine Feuerwehr-Karriere. In 1994 übernahm er die Aufgabe des Stellvertreters unter Führung von Friedhelm Bockholt. 2001 übernahm er das Amt des Ortsbrandmeisters. Sein Stellvertreter wurde Marco Füllberg. 2007 erfolgte die Wiederwahl von Marco und 2008 gab Marco seinen Posten als Stellvertreter an seinen Bruder André ab. 2012 wurde Heiko Buschmann zum stellvertretenden Stadtbrandmeister wiedergewählt. Er erinnert sich gern an die Ereignisse während seiner Amtszeit, u.a. den Bau und die Eröffnung des Mehrzweckgebäudes in 2004. Das gab es viel Kopfzerbrechen bis ein excellentes Gemeinschaftsgebäude entstand, dass sich nun sehen lassen kann. In 2011 konnte dann ein neues TSF-W aus Görlitz abgeholt werden, das nun bessere Möglichkeiten zur Abarbeitung von Einsätzen und Übungsdiensten bietet. Mit drei Stadtbrandmeistern und mit drei Bürgermeistern haben wir gut zusammen gearbeitet . Sein abschließender Dank galt allen Kameraden, dem gesamten Kommando und besonders André und Marco Füllberg. „wir sind zu einem klasse Haufen zusammengewachsen, der sehr kameradschaftlich war“. Das Esbecker Kommando dankte dem scheidenden Ortsbrandmeister Heiko Buschmann für die hervorragende Leitung der Wehr. Für den 1. Juni wird die offizielle Verabschiedung im Rathaus stattfinden. Sie ernannten den scheidenden Ortsbrandmeister spaßeshalber zum „Weltbrandmeister“ und überreichten ihm eine Jacke mit goldenen Tressen auf der Schulter. Als besonderes Abschiedsgeschenk überreichten die Blauröcke Heiko Buschmann, dem Chef auf der Kommandobrücke, eine selbstgefertigte Collage mit zahlreichen Erinnerungsfotos in einem ein Meter langen Bilderrahmen.

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Oskar Narten bekommt Ehrenring der Stadt
Esbeck - Oskar Narten erhält diesen Donnerstag, 18.10.2012, den Ehrenring der Stadt Elze überreicht und das zu Recht: Wenn man sich mit Oskar Narten -geb am 3.11.1924- trifft, kann man hinterher selbst ein ganzes Buch schreiben, über all das, was er in seinem langen Leben, teilweise auch an sehr Schwerem erlebt hat, aber auch das, was er Spannendes zu berichten hat aus dem Leben seiner Vorväter. Bereits als Sechsjähriger hat er interessiert zugehört, wenn der große Heimatforscher Wilhelm Barner (Deilmissen) Nartens Eltern besuchte, die im Elzer Ortsteil Esbeck eine Gastwirtschaft und Landwirtschaft besaßen. Barner hatte die große Fähigkeit „den Menschen aufs Maul zu schauen“ und war überall präsent, wo er Fakten für sein 559 Seiten starkes Buch zusammentragen konnte. Von ihm stammt das geschichtsträchtige Buch von 1930 „Unsere Heimat“ - das Land zwischen Hildesheimer Wald und Ith.“ Auch verstand es Narten’s Lehrer Heinrich Klages, den Geschichtsunterricht für Kinder spannend zu gestalten.
Narten, der nach wie vor sehr interessiert und rege ist, hat zeitlebens viele wertvolle Fakten zusammengetragen; doch erst im Ruhestand in 1979 mit einer ganz großen Recherche über seinen Heimatort begonnen. So ist sein 317 starkes Buch „Esbeck, das Dorf am Sonnenberg“ in 1998 erschienen und war sofort vergriffen. Da Esbeck mit seinen 400 Einwohnern in diesem Jahr sein 1000jähriges Jubiläum feiert mit vielen Aktionen und das Jahr zum Schluss mit einer Silvester-Party 2012/2013 mit 150 Gästen und einem Feuerwerk ausklingen lassen wird, hat Narten eine neue Broschüre mit 120 Seiten „1000 Jahre Esbeck“ dazu beigesteuert. Dem humorvollen Mann gingen dabei auch viele „Döneken“ schwungvoll aus der Feder, sehr zur Freude der Leserschaft.
Ein Rückblick auf sein Leben zeigt, dass Narten ein nicht so einfaches Leben geführt hat, jedoch sagt er von sich: „Ich habe immer wieder Glück gehabt!“ Ohne Berufsausbildung wegen der Kriegswirren wurde er mit 18 Jahren (1942) in den Krieg eingezogen und kam in 1944 in Kriegsgefangenschaft in Sibirien. Das war für ihn die Hölle mit schwerer Arbeit, Hunger und Entbehrungen, wobei 50 Prozent der Kriegsgefangen vor seinen Augen starben. In 1946 wurde der 1,88 m große Mann abgemagert auf 43 Pfund entlassen und freute sich, seine Eltern noch lebend anzutreffen. Als dritter Sohn erbte er den Hof und heiratete in 1949 die Hoferbin Lucie vom Nachbarhof und legte beide Höfe zusammen. Aus der Ehe gingen drei Kinder, acht Enkel und 3 Urenkel hervor.
Narten erhielt den Tipp, sich beim Deutschen Bauernverband zu bewerben und erhielt eine Stelle im Ausschuss für Getreide-Bewirtschaftung, wo über den Anbau in Deutschland entschieden wurde. Durch Vernetzung mit anderen europäischen Ländern war er nicht nur ständig zwischen Bonn und Brüssel unterwegs, sondern bereiste auch England, Frankreich, Irland, Italien und Spanien. Daher schaffte er zu Hause das Vieh ab und wurde Nebenerwerbsbauer, sogenannter „Mondscheinbauer“, wie er scherzhaft sagt. Eines seiner großen Hobbies war die Mitgliedschaft im Hannoverschen Filmclub. So besitzt er ein Filmequipment und 3.000 m vertontes Schmalfilm-Material.
Sein größtes Interesse aber ist die Geschichte, der er sich ab 1979 mit Herzblut widmete. Zu seinem Plan, ein Esbecker Geschichtsbuch zu schreiben, gehörten Recherchen aller Art, im Heimatmuseum Alfeld, in allen Bibliotheken und im Staatsarchiv Hannover. Was ihm besonders zu Hilfe kam, war seine Perfektion auf dem Rechner und im Internet, was er jetzt schon seit 35 Jahren nutzt und was bis dato im privaten Bereich noch ungewöhnlich war. Beruflich arbeitete er mit Basic und schrieb damals schon eigene Programme. Für seine geschichtlichren Aufzeichnungen nutzte er ein Spracherkennungsprogramm.
Die Esbecker Geschichte war mehr als interessant. Dazu gehört die interessante St.Gallus- Kirche, sowie zwei große Söhne und Weggefährten in Esbeck aus der Zeit des 30-jährigen Krieges, die sich weithin einen großen Namen verschafft haben. Eine Spinnschule, die zu einer Musterschule wurde und an der Lehrkräfte von 1833-1843 ausgebildet wurden. Ein weiteres Glanzlicht ist das völkerwanderungsgeschichtliche international anerkannte Gräberfeld auf dem Esbecker Sonnenberg um ca. 500 J.n.Chr. Hier fand man 15 Gräber mit Beigaben, wie Spinnwirtel, Verpflegung, Essgeschirr, Schmuck, Waffen und eine Calzedon-Perle. Diese Ausgrabungen haben für neue Erkenntnisse gesorgt. Ein geschichtlicher Stein auf dem Sonnenberg erinnert an das Kaiser- Manöver (Sept.1889) des letzten Kaisers Wilhelm II mit 200 Pferden vom Sonnenberg aus, bis hin zum Jagdschloss Springe.
Große Bedeutung misst Narten zum einen dem Pastorensohn und brillanten Theologen Justus Gesenius (1601-1673) zu. „Es gibt in der Geschichte der Landeskirche nur wenige Personen mit einer ähnlich hohen Bedeutung“, sagt man von ihm. Er wurde Landeskirchenfürst in Hannover, kam später an die Schlosskirche in Hannover. Er gab einen Katechismus heraus; schrieb und vertonte viele Lieder im heutigen Gesangbuch.(„Wenn meine Sünd mich kränken“).
Die zweite Persönlichkeit war dessen Weggefährte Jakobus Lampadius, Jurist und Staatsrechtler (21.11.1593-1649 vom Rittergut Heinsen (Esbeck). Lampadius wurde als Sohn von Landwirt Peter Lampe geboren. Er wurde Professor in Helmstedt und später Vizekanzler des Fürstentums Braunschweig-Lüneburg und dessen Sprecher bei den Verhandlungen über den „Westfälischen Frieden.“ In 1648 hat er sich als einer der 14 Diplomaten vier Jahre lang um den Frieden bemüht. In 1998 feierte man „350 Westfälischer Frieden“. Die Bundespost gab eigens dafür eine Briefmarke mit dem Foto aller Diplomaten heraus.
Wenn auch Esbeck erstmals im Kloster Corvey in 1012 erwähnt wurde und im Michaeliskloster Hildesheim in 1022, glaubt Narten inzwischen felsenfest an eine frühere Siedlung um 500 n.Chr. Dazu ermutigen ihn drei Fakten: 1. Das Gräberfeld auf dem Sonnenberg stammt aus der Zeit um 500 n.Chr. 2. Die Umstellung der Vermessung der Flur vom Hakenpflug zum schollenwendenden Pflug wurde in 500 n.Chr. in altgermanischer Zeit eingeführt; 3. Der Name von Esbeck „Asebeke“ ist ein heidnischer Begriff. Auch der Bach „Asse“ , das „Heinholtz“ und die „Hilligen Roder Weide“ sind alles alte heidnische Begriffe. Die Christianisierung erfolgte dann erst mit Karl dem Großen um 860 n.Chr. Narten ist sich sicher, dass die erste Besiedelung von Esbeck schon lange vor dem Jahr 1000 begann.

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„Oh happy Day“–Lieder voll Freude und Energie
Esbeck - Zur 1000 Jahr-Feier des Ortes Esbeck (Asebicki) haben viele musikalische Gruppen mit Gesang und Tanz beigetragen. Der evangelische Kirchenchor „Querbeet“, unter der Leitung der Dipl-Kultur-Pädagogin Mirle Köhler kam gerade als „rettender Engel“ zur rechten Zeit. Im Laufe des frühen Nachmittages drohte das wunderschöne Fest rund um die Gallus-Kirche zu kippen, als sich ein regelrechter Wolkenbruch über Esbeck ergoss. Der Himmel schüttete aus Mollen und so retteten sich die vielen Besucher auf dem Festplatz rund um die Gallus-Kirche flink in das Gotteshaus. Zwar stand das Konzert erst in einer Stunde auf dem Plan und das Ensemble gerade damit beschäftigt, die Akustik zu erproben mit Stimmen und Instrumenten. Doch ließen sie sich dazu motivieren, ihren Konzert-Auftritt vorzuverlegen.
Als der Chor dann „Gospels and more“ unter körperlichem Einsatz mit viel Esprit präsentierte, vergaßen die Gäste schnell die Wetterlage und kamen in Stimmung. Bei den ersten Klängen machte sich eine Begeisterung breit, unter den Besuchern, die anscheinend den Chor zum erste Mal gehört haben. Schon gleich sprang der Funke bei den ca. 200 Besuchern in der Kirche über und sie beteiligten sich am vierstimmigen Gesang mit Fingerschnipsen und rhythmischem Klatschen, Tanzformationen, mit Arm- und Turnübungen.
Das Repertoire der ca. 30 Damen, die seit 16 Jahren zum Ensbemble zählen, umfasst viele südafrikanische Lieder und Gospels, u.a. „Amezaliwa“, “Senzenina“, „Deeper than the Sunshine, higher than the sky“, „What have we done?“, „Down to the river“ und „Freedom ist coming“. Dazu zählen viele besinnliche, aber auch fröhliche Lieder, die Hoffnung und Mut spenden sollen. Unterstützt wurde der Gesang durch Gitarrenklang, Rasseln, Trommeln und Klanghölzer. Natürlich verlangten die Zuhörer zum Schluss noch eine Zugabe, die sie selbstverständlich auch geboten bekamen.

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