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-Aktuelles aus den Ortsteilen:
SC Elze: Jürgen-Gierlich-Pokal ausgeschossen
Elze - Im September steht der Jürgen Gierlich Pokal im Rahmen des Altherren – abends im Programm. Geschossen wird mit dem KK Gewehr aufgelegt auf 50 m. Zunächst werden nach 5 Schuss Probe 10 Schuss auf die normalen Wertungsscheiben abgegeben. Zum Abschluss werden 5 Schuss auf eine bestimmte Glücksscheibe abgegeben. Michael Rössing erreichte mit 85 Ringen auf die normalen Scheiben und 63 Punkten auf der Glücksscheibe 148 Punkte und konnte damit den Pokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Christian Ramftel (146) und Helmut Dembowski (143) folgten auf Platz 2 und 3. Nach dem Schießen, aber vor der Siegerehrung, wurde im Schützenhaus gegessen. Ein Vereinsmitglied lieferte das Essen, nachdem es in der Speisekarte ausgesucht worden war. Anschließend saßen die „Alten“ aber noch gemütlich mit kühlen Getränken zusammen. Text und Foto: Ralf Lorenz

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Brainfood - Rettung der grauen Zellen
Elze - Geistige Leistungsfähigkeit und Fitness sind in hohem Maße abhängig von der Ernährung. Diese Aussage vertraten Kerstin Westphal und Claudia Wollert bei ihrem Vortrag „Brainfood – Das Restaurant zur grauen Zelle“ am CJD Elze und belegten sie mit interessanten Erkenntnissen aus der neueren Forschung und Beispielen aus der Praxis. Die beiden Heilpraktikerinnen, die ihre Gemeinschaftspraxis ‚Vis mederi‘ in Gronau führen, betonten in ihrem Vortrag den wesentlichen Einfluss, den die Zufuhr von richtigen Nährstoffen auf die Hirnleistung hat. Nervenzellen bilden Synapsen, diese ermöglichen Denkprozesse. „Nervenzellen müssen gepflegt werden“, erklärte Kerstin Westphal, „Denn sie sind praktisch nicht regenerierbar.“ Fälle von ADHS, ADS oder auch Demenz könnten wesentlich sanfter ablaufen oder im Einzelfall möglicherweise sogar verhindert werden, wenn die entsprechende Ernährung erfolgen würde. Kohlenhydrate in hochwertiger Form (Vollwertprodukte, Hülsenfrüchte) sind ein entscheidender Energiebringer. Eiweiße, die u.a. zur Bildung von Aminosäuren notwendig sind, müssen in teils über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selber produziert. Dies geht z.B. mit magerem Fleisch, Milchprodukten und ebenfalls über Hülsenfrüchte. Und auch das oft gemiedene Fett darf nicht vernachlässigt werden. „Ohne Fett sind die Hirnzellen nicht flexibel und bleiben nicht funktionsfähig“, erklärte Claudia Wollert. Wichtig sind weiterhin Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel (wie z.B. Joghurt) und vor allem Wasser. „Ohne Wasser schrumpfen die Nervenzellen“, warnte Kerstin Westphal. Viele Unverträglichkeiten und Allergien seien heute das Ergebnis der Nahrungsmittelproduktion. Während z.B. der Glutenanteil im Weizen früher bei 5% lag, habe sich dieser Prozentsatz inzwischen auf 50 erhöht. Auch die Auslastung der Böden gehe zu Lasten der Lebensmittelqualität. „Weizen ist kaum noch als Lebensmittel zu bezeichnen“, brachte Kerstin Westphal die Kritik auf den Punkt. Mit Warnen wollten beide Referentinnen aber vor Nahrungsergänzungsmitteln und auch Medikamenten, die die Hirnleistung verbessern sollen. „Unter Studenten ist es weit verbreitet, u.a. Ritalin zur Konzentrationsverbesserung und Leistungssteigerung einzunehmen. Die Nebenwirkungen sind kaum abzuschätzen“, so Kerstin Westphal. Und bei Vitaminen aus der Dose sei noch das beste Ergebnis, dass sie keinen Schaden anrichteten. Festzustellen blieb für beide am Ende eines kurzweiligen Vortrags, dass mit der Qualität der Nahrung, die wir zu uns nehmen, neben der Leistungfähigkeit unseres Gehirns auch die Lebensqualität zunehme. Sport und soziale Kontakte seien weitere essentielle Faktoren. Als Appell gaben die beiden Heilpraktikerinnen deshalb auch ihren Gästen zum Abschluss mit: „Lieben Sie und bleiben Sie gesellig!“ Text und Fotos: Marita Bünger

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Schulabschluss - und was kommt danach?
Elze - Um den Schülerinnen und Schülern neben einer fundierten Schulausbildung auch die Möglichkeit zu geben, in diverse Berufsfelder Einblick zu erhalten, veranstaltet die CJD Christophorusschule Elze einmal im Jahr eine „Markt der Berufe“. Dazu bieten viele Referenten aus den verschiedensten Berufsfeldern ihre Erfahrungen an. Diese Veranstaltung fand am vergangenen Freitag an der Schule statt und wurde von den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge zehn bis zwölf intensiv genutzt. In zwei Zeitleisten konnten sich die Schüler am Freitag dazu ihre Wunschvorträge aussuchen. Mathematik- und Politiklehrerin Olivia Selzer konnte etwa 20 Referentinnen und Referenten für diesen Markt der Berufe gewinnen. Das Angebot umfasste Ausbildungsberufe z.B. in der Industrie, im Modebereich oder bei der Polizei, sowie die Studienmöglichkeiten z.B. in den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Sportjournalismus, Medizin, Lehramt, Fitness oder auch im Versicherungswesen. Aber auch die Fragen nach notwendigen Versicherungen, der Finanzierung des Studiums, den Angeboten der Bundeswehr oder den Vorteilen des dualen Studiums sowie zu den Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres wurden beantwortet. Anna Tafel, ehemalige Schülerin am CJD Elze stellte verschiedene Berufe im Kulturwesen und am Theater vor und betonte, dass es für die Schülerinnen und Schüler besonders wichtig sei, schon im Vorfeld Kontakte zu knüpfen, Praktika zu machen, Interesse zu zeigen. „Wenn ihr einmal am Theater ein Praktikum gemacht habt, wird das da nicht vergessen werden“, stellte sie in Aussicht. Jeremy Ziegler und Jan Köper, die auch über die Studienmöglichkeiten an der privaten Fachhochschule der VGH berichteten, erklärten beide, dass viel Einsatz und große Flexibilität gefordert sind. „Schon in der Ausbildungsphase werdet ihr nicht nur geschult, sondern auch schon gefordert, intensiv mitzuarbeiten“, erklärten sie ihren Zuhörern. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ergab sich eine große Bandbreite an Informationen, bei denen sie sowohl den bereits auserkorenen Traumberuf genauer kennen lernen als auch Einblicke in neue Tätigkeitsfelder gewinnen konnten. Text und Fotos: Marita Bünger

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Ferienpass Schießen im SC Elze
Elze - Das zweite Ferienpass Schießen 2017 im Schützenclub in Elze ist nun auch vorbei. Waren es im ersten Durchgang noch 11 Kinder, so kamen beim 2. Mal „nur“ noch 5 Kinder zum Schießen, um ihr Können auf die Probe zu stellen. Nicht bei allen klappte es gleich gut und so konnte der 2. Schützenmeister, Hartmut Wittke, unterstützt vom 1. Schützenmeister, Carsten Bartels, Dieter Milte, Jungschütze Ben Bartels (der im letzten Jahr Sieger bei den Lichtpunktschützen beim Ferienpassschießen und wurde und später in den Schützenclub eintrat, weil es ihm solch einen Spaß macht) und Ralf Lorenz, nach gut einer Stunde die Platzierungen verlesen. 2 Kinder waren schon 12 Jahre oder älter und durften mit dem Luftgewehr trainieren. 3 Kinder waren jünger als 12 Jahre und probierten es mit dem Lichtpunktgewehr, welches der Schützenclub Elze für diese Altersklasse vorhält. Sieger mit dem Lichtpunkt „Gewehr“ wurde Sönke Heumann mit 52 Ring, der sich gegenüber dem ersten Ferienpassschießen deutlich verbessern konnte, gefolgt von Lukas Mäckeler (36) und ganz knapp dahinter Collien Walter (35). Mit dem Luftgewehr kam auf den 1. Anika Reichenberg mit 82 Ring auf den ersten Platz, gefolgt von Benedikt Heumann (79). Beim ersten Ferienpassschießen lag Benedikt Heumann vor Annika Reichenberg – nun wurden also die Plätze getauscht. Die beiden Sieger, Sönke Heumann und Anika Reichenberg bekamen für ihre Leistung einen Pokal – und alle Kinder bekamen etwas Süßes zum Mitnehmen (da es viel weniger Kinder als beim ersten Durchgang waren, gab es zum Ausgleich etwas mehr Süßes und die Kinder konnten auch zwei Durchgänge schießen, statt einem. Während des Schießen (natürlich in den Pausen) gab es auch ein kühles Getränk und/ oder ein Eis. Wer Spaß am Training gefunden hat, kann auch gerne mal freitags ab 17 Uhr zum Jugend – „Schnupper“ – Training kommen. Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen Kinder und Jugendlichen, die nicht am Ferienpass Schießen teilgenommen haben. Text und Foto: Ralf Lorenz

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Landfrauen aus Gronau und Umgebung feiern 70.Geburtstag
Elze - Dem Landfrauenverein Gronau gehören 25 Orte aus der näheren Umgebung an. So waren zum 70jährigen Jubiläum auch ca. 170 Frauen in Ebeling’s Gaststätte in Rheden gekommen, um das seltene Fest zu begehen, dass auf einer Wiederbegründung im Jahre 1947 fußt. Die Samtgemeinde Gronau repräsentierte Volker Senftleben, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister.
Zunächst wurden die Gäste von der Vorsitzenden Madeleine Drescher begrüßt, die ein Einführungsreferat hielt. Sie hält es für eine große Ehre, „dass ich den Landfrauenverein seit 2003 führen darf“. Ihr zur Seite steht eine Crew im Vorstand mit vielen Orts- Vertrauensfrauen, die vorort an ihren Heimatorten Kontakt zu den Mitgliedern pflegen und gemeinsam mit ihnen die vielen Veranstaltungen besuchen. An diesem festlichen Nachmittag konnten auch verschiedene Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Die Kriegswirren brachten eine Auflösung des Vereines, so dass er danach in 1947 wieder neu gegründet werden musste.
Den Vereinsrückblick auf die 70jährige Geschichte hielt dann Karla Scheele(91), eine Frau der ersten Stunden, die über viele Jahre hinweg als Vorsitzende die Reisen im Verein gemanagt hat und sehr zum Fortbestehen des Landfrauenvereins beigetragen hat. Der Verein hat über 7 Jahrzehnte hinweg immer wieder den Frauen Abwechslung geboten, ob durch interessante Vorträge, durch Reisen, Tagesfahrten, Wanderungen in der näheren Umgebung, kulturelle Veranstaltungen, oder durch Treffen im Gronauer Museum zu Vorlesungen. Immer wieder gab es interessante Kurse mit Bastelarbeiten oder Ähnlichem, u.a. Yoga, Handarbeits- und Literaturkreise, sowie Filzen, Stickerei, oder Werkarbeit für Haus und Garten. Darüber hinaus zeigte sich der Verein in all den Jahren auch sozial eingestellt und organisierte Spenden für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dazu zählen u.a. Menschen, die im Hospiz leben, Flüchtlinge oder auch Familien, die in Not geraten sind.
Alle Veranstaltungen sind immer gut angenommen worden, denn die Organisatoren orientieren sich immer an den Interessenfeldern der jeweiligen Zeit und so gibt es immer wieder neue Themen, die interessant sind und zum Nachdenken anregen. Zum besonderen Highlight des Nachmittages wurde die musikalische Zeitreise durch 70 Jahre, wofür Christian Mädler (Pianist, Sänger und Moderator) sorgte, der zum Ensemble des Theaters der Stadt Wolfsburg zählt, und es mit viel Fingerspitzengefühl verstand, Lieder aus allen Jahrzehnten auszuwählen und zu singen, während er die Melodien auf dem Klavier begleitete. Auch die Damen im Publikum wurden dazu aufgefordert, mitzusingen, wovon sie reichlich Gebrauch machten. Hier zeigte es sich, dass die verschiedenen sorgfältig ausgewählten Titel Erinnerungen bei den Damen auslösten und so ging jeder Gast auf seine eigene Zeitreise in die Vergangenheit zurück. Der gemütliche Nachmittag klang aus mit „kleinen Köstlichkeiten“ aus, die der Wirt jedem Gast servierte. Gemeinsam gesungene Lieder rundeten den schönen erlebnisreichen Nachmittag ab.

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Sommerliches Konzert: Musikalische Genüsse
Elze - Zu einem sommerlichen Konzert hatten die musikalischen Gruppen des CJD Elze eingeladen und präsentierten dort ausgewählte Teile ihres Repertoires. Die Musiklehrerinnen Gabriele Herbst, Antje Schrader und Gerlinde Wunder sowie Musiklehrer und Leiter der CJD Musikschule Jürgen Kruppa leiteten die Gruppen und präsentierten ein abwechslungsreiches und musikalisch interessantes Programm. Dabei machte die Band mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge fünf bis neun den Anfang. Hier sind die weiblichen Stimmen, bestens unterstützt von den versierten Instrumentalisten und Leiterin Antje Schrader am Klavier, für die Interpretation so einiger moderner Popsongs zentral. Die Flöten-AG unter der Leitung von Gabriele Herbst, über die letzten Jahre zahlenmäßig stark angewachsen und virtuoser geworden, bot drei verschiedene Stücke und verabschiedete sich damit auch von Englisch- und Russischlehrerin Uta Viert, die die Gruppe seit Jahren verstärkt hatte und nach diesem Jahr in den Ruhestand treten wird. Die Chorklassen aus dem Jahrgang fünf erfreuten das Publikum mit einer bewegten Darstellung des Lieds „Halt das Känguru fest“, was sie auf der Bühne intensiv versuchten, sowie dem Lied „Egal, wer wir sind“, das an die Toleranz unter den Menschen appelliert. Zwei Musical-Stücke wurden von Kai-Marei Schröter (Solo) und Helena Bütehorn im Duett mit Robin Frindt gesungen. Alle drei sind im diesjährigen Abitur-Jahrgang und werden die Musikgruppen verlassen. Sie und ihre Mit-Abiturienten aus dem Christophorus- und dem Kammerchor sowie aus der Flöten-AG wurden von Jürgen Kruppa und Gabriele Herbst ebenfalls mit sehr vielen anerkennenden Worten verabschiedet. Mit den Programmpunkten des Orchesters unter der Leitung von Antje Schrader, das eine Auswahl aus verschiedenen Musikbereichen bot, und der beiden Chöre, die mit ihren mehrstimmigen Stücken stimmlich und musikalisch das Publikum beeindruckten, war das Programm vollständig. Nach gut zweieinhalb Stunden inklusive einer Pause bedankte sich der stellvertretende Schulleiter Carsten Söffker-Ehmke bei allen Gruppen und ihren Leitern und wünschte den Gästen eine gute Heimfahrt. Text und Fotos: Marita Bünger

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Förderverein trifft sich einmal im Quartal
Elze - Hildegard Müller, die Vorsitzende des „Fördervereins St. Petrus in vinculus“ Elze-Mehle hatte dieses Mal zum Quartalstreffen in ihr Haus an der Meyermathe eingeladen, was ein besonders persönliches Flair hatte. 16 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und so gab es zunächst Anliegen des Fördervereins gemeinsam zu beschließen, um sich dann zu den Berichten aus der Pfarrgemeinde zu äußern. Zum einen ging es um die Anschaffung von einigen Exemplaren des Gesangbuches „Gotteslob“ für die Kirchgänger und Gäste in den Kirchen und zum anderen um die Anschaffung von Kissen für die Kniebänke. Jedoch steht in der Elzer Kirche St. Petrus zu den Ketten eine Renovierung an, die vorerst abgewartet werden sollte. Darüber hinaus kam auch das neue Beet zur Sprache, dass durch die Neugestaltung des Aufganges zur Kirche entstanden ist. Hier wäre es erforderlich, dass Büsche angepflanzt werden sollten, die mit für die Verfestigung des neuen Bodens beitragen könnten. Es wäre ratsam, hier mit einem entsprechenden Gärtner Verbindung aufzunehmen für eine Absprache. Hildegard Müller hatte sich auf ein besonderes Referat vorbereitet, über das Leben des deutschen Jesuiten Friedrich Spee und sein Wirken, der von 25.2.1591 (Kaiserwerth) bis 7. August 1635 (Trier) gelebt hat, in der Zeit der sogenannten Nachreformation bzw. dem Barockzeitalter. Er wurde bekannt als Kritiker der Hexenprozesse und als Kirchenlieddichter. Das Erzherzogtum Trier führt ihn noch immer als heilig mäßige Person. Im katholischen wie auch im evangelischen Gesangbuch werden sehr bekannte Lieder zu Weihnachten und zu Ostern gesungen, die aus seiner Feder stammen und als ökumenisch eingestuft werden: u.a. „O Heiland reiß den Himmel auf..“, „Zu Bethlehem geboren“, Vom Himmel hoch o Engel kommt“ und „O Traurigkeit, o Herzeleid“. Friedrich Spree stammte aus einer Beamtenfamilie mit hohem Ansehen und trat mit 19 Jahren in den Jesuitenorden ein. Nach dem Noviziat absolvierte er ein Philosophiestudium in Würzburg. Seinem Wunsch, als Missionar nach Indien zu gehen, wurde nicht entsprochen. Er unterrichtete dann am Jesuitenkolleg in Speyer. Seine Priesterweihe erhielt er im Mainzer Dom. Als Dozent unterrichtete er an der Jesuiten-Universität in Paderborn und wurde dort Dom-Prediger. Er entwarf für die Seelsorge der „Frommen Frauen“ aus Köln geistliche Texte als „Das güldne Tugendbuch“, -ein Andachtsbuch über Glaube, Hoffnung und Liebe-. Seine Kritik an Folter und Hexenwahn, hat er zum Teil anonym geschrieben, damit man ihn nicht bezichtigen konnte, dass er die „Partei des Satans“ unterstützen wollte. In diesen Jahren kam man in Bedrängnis, wenn man behauptete, dass die Aussagen der gefolterten Personen nicht der Wahrheitsfindung diene und dass diese Frauen „wohl unschuldig“ seien. Hier drohte ihm zeitweise die Entlassung aus dem Orden. Es ging damals ein großer Riss durch die Christen. Heute sieht man in Erinnerung an ihn das Ganze viel gelassener. So ist er im Nachruf bekannt als der bedeutendste katholische Dichter des deutschen Barock. Gottfried Wilhelm Leibniz war angetan von dem „Gülden-Tugend-Kleinod“ und schrieb darüber: “Ich war wunderbar ergriffen, als ich seine Ausführungen über die Natur und Wirksamkeit der göttlichen Liebe las. Ich weiß nicht, ob je ein Schriftsteller, der für das Volk geschrieben hat, diese so wichtige Materie nach ihrem Wert behandelt hat mit Ausnahme dieses einen Autors“. Der Abend schloss mit einem gemeinsamen Lied, das Hilde Müller auf ihrem Klavier begleitete.

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Große gesellschaftliche Aufgabe
Elze - Die westliche Welt muss sich auf eine wichtige Aufgabe einlassen: Die Bedrohung, die durch islamistische Organisationen entstehen kann, darf nicht nur durch die Arbeit von Sicherheitsbehörden bekämpft werden, sondern die Gesellschaft muss Präventions- und Rückführungsprogramme erarbeiten und einsetzen. Zu diesem Schluss konnten die Gäste des Round Table des CJD Elze am letzten Donnerstag kommen, als Alfred Müller, Deutsch- und Politiklehrer am CJD und anerkannter Experte auf dem Gebiet, seinen Vortrag zum Thema: „Salafismus – Eine Bedrohung für Europa?“ hielt. Müller begann seinen Vortrag mit einer kurzen Erläuterung zu den historischen Wurzeln des Salafismus und erklärte, dass Salafisten als „extreme Vertreter des politischen Islams“ gelten, die als grundsätzliche Forderung die Rückkehr zur ihrem „goldenen Zeitalter“ des Islams anstreben. Dieses ist im siebten Jahrhundert angesiedelt und bezieht sich auf die drei Generationen nach der Islamgründung. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die strikte wörtliche Auslegung aller Quellen des islamischen Rechts. Nationalstaaten werden dabei nicht anerkannt, nur die Gemeinschaft der Gläubigen verbindet die Muslime. „Salafisten teilen die Welt ein in das Haus des Friedens, also ihre Gemeinschaft, und das Haus des Krieges, also die Gemeinschaft der Feinde. Da es aber Verbindungen und Kontakte zu Ländern anderer Glaubensrichtungen gibt, nennen sie diese Gemeinschaft auch das Haus des Vertrags“, erklärte der Referent. Er beschrieb daraufhin drei Formen des Salafismus: die puristische, von der Mehrheit praktiziert, deren Anhänger einfach ihre Religion ausleben wollen, die politische, die ihre Ansichten missionarisch verbreiten will und dabei Gewalt als Mittel nur unter bestimmten Umständen akzeptiert, und die dschihadistische Form, die den ‚wahren Islam‘ wieder stark sehen, dabei weltweit Angst und Schrecken verbreiten will und langfristig die Wiedererrichtung des Kalifats und die Weltherrschaft unter der Scharia anstrebt. Dabei ist mit ‚Kalifat‘ die Form eines islamischen Gottesstaates gemeint, in der die religiöse und politische Führung in einer Person vereint sind, die dann als Stellvertreter Gottes gilt. Das erste Kalifat entstand direkt nach dem Tod des Propheten Mohammed. Laut Müller sind nur 0,4% aller Salafisten Anhänger dieser Richtung. „Ein entscheidendes Problem für Europa ist die Attraktivität des Neo-Salafismus für junge Menschen“, so Müller. Insbesondere die oft fehlende Perspektive für diese oder auch der Wunsch, Teil einer Gemeinschaft zu sein oder Aufstiegschancen zu haben, seien die Punkte, an denen salafistische Anwerber anknüpften. Die in europäische Staaten in den letzten Jahren erfolgte Zuwanderung böte den Anwerbern, die sowohl auf den Straßen als auch über das Internet aktiv seien, eine große Angriffsfläche. „Diese Menschen, die als oft hochgradig ausgebildete Menschen auch zu uns gekommen sind, sind nun meist zur Untätigkeit verdammt oder sehen keine Möglichkeiten, die Situation ihrer Familien zu verbessern.“ Hier seien die Gesellschaften aufgefordert, aktiv zu handeln und Integration sowie insbesondere auch Wertevermittlung zu betreiben. „Selbst Vertreter muslimischer Organisationen fordern uns dazu auf, diese Bemühungen zu verstärken. Wir haben eine Gesellschaft mit unschätzbaren Werten, Freiheiten und Möglichkeiten; diese Ideen den Menschen, die mit solchen Formen der demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten überhaupt nicht vertraut sind, näher zu bringen, ist eine der wesentlichen Aufgaben, die wir übernehmen müssen. Der Umgang damit darf nicht allein den Sicherheitsbehörden überlassen werden“, appellierte er leidenschaftlich. Er nannte dazu die Namen einiger bereits bekannter Projekte, die sich z.B. um die Rückführung junger radikalisierter Menschen („Hayat“) oder um die Dialog- und Bildungsarbeit mit Jungen aus allen Herkunftsbereichen („Ibrahim trifft Abraham“) kümmern. „Der dschihadistische Salafismus wird uns noch eine Weile begleiten, die Bedrohung ist real“, schloss Alfred Müller seinen Vortrag. „Deshalb ist es wichtig, dass sich alle gemeinsam der Aufgabe stellen. Alle, die in Bildungs- und Ausbildungsbereichen arbeiten, müssen geschult und gut auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Und ein wesentlicher Bestandteil ist der Einbezug der muslimischen Organisationen.“ In der spannenden anschließenden Diskussion konnte der Experte auch weitere dringende Fragen seines durchweg engagierten Publikums klären, und nach zwei ausgesprochen informativen Stunden waren viele neue Denkansätze geschaffen. Text und Fotos: Marita Bünger

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Salafismus – Eine Bedrohung für Europa?
Elze - Am kommenden Donnerstag, 23.03.17, ist Oberstudienrat Alfred Müller, Deutsch- und Politiklehrer an der CJD Christophorusschule Elze, zu Gast im LIBA des CJD. Er referiert zum Thema „Salafismus –Eine Bedrohung für Europa?“ und kann als Experte für diesen Themenbereich viele wesentliche Einblicke geben. An diesem hochaktuellen Thema Interessierte sind herzlich willkommen. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei.

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1x1 Pokalschießen beim Schützenclub Elze
Elze - Im Rahmen des Alt-Herren-abends im März im Schützenclub Elze fand das 1 x 1 - Schießen statt. Hierbei werden 5 Schuss mit dem Luftgewehr stehend aufgelegt abgegeben. Die Berechnung erfolgt so: Der 1. und 2. Schuss müssen so gut wie möglich werden - sie werden addiert. Der 3. Schuss muss möglichst klein sein, er wird von der vorherigen Summe abgezogen. Der 4. Schuss muss wieder so gut wie möglich sein - mit ihm wird das bisherige Ergebnis multipliziert. Der 5. Schuss muss wieder so klein wie möglich sein - das vorherige Ergebnis wird durch ihn geteilt. Sieger ist, wer zum Schluss das größte Ergebnis hat. Eine kleine Einlage für Schummler besteht auch noch: wer weniger als eine „1“ schießt, bekommt beim 3. oder 5. Schuss automatisch eine „10“. Die Alten Herren des SC Elze waren mit 8 Personen an diesem Abend vertreten. Dieter Milte konnte den Wanderpokal, der in diesem Jahr zum 20. Mal ausgeschossen wurde, mit 99,62 Ringen für ein Jahr in Besitz nehmen, gefolgt von Michael Rössing (58,56) und Hartmut Wittke (49,96). Nach dem Schießen gab es Mettbrot und –brötchen, gesponsert von den Medaillengewinnern bei der Verbandsmeisterschaft 2017, Hartmut Wittke und Michael Rössing. Bei kühlen Getränken wurde beratschlagt, warum man selber den Pokal in diesem Jahr nicht gewonnen hat. Text und Foto: Ralf Lorenz

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